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BAUM - GESICHTER

BAUM-GESICHTER

Geister, Wichte & Kobolte des Waldes

DAS BAUMGESICHT der 1000jährigen Eicheim Dorf Nöbdenitz / Thüringen

DAS BAUMGESICHTder 1000jährigen Eicheim Dorf Nöbdenitz / ThüringenDIE 1000JÄHRIGE STIELEICHE (Quercus robur)im Altenburger Land in Thüringen,dereinst im 18. Jahrhundert vom Rittergutsbesitzer und geheimen Rat und Minister des Herzogtums Sachsen-Gotha-Altenburg, Hans Wilhelm von Thümmel (1744-1824), gekaufte Eiche, in deren Wurzelgruft der Eigentümer seine letzte Ruhe fand, wollte ich unbedingt sehen.Im August 2009 machten wir einen Abstecher in das kleine Thüringer Dorf Nöbdenitz. An einem heißen Hochsommertag saß ich dann im Schatten des unglaublich alten Baumes und verspürte eine Kraft, die Zeiten überdauerte. Der Stamm der 1000jährigen Eiche war inzwischen hohl und die Rinde wulstig und zerfurcht. Mächtige Eisenbänder hielten den Baumstamm zusammen. Die Zweige aber trugen viele Eicheln und frische kräftig grüne Blätter.DAS BAUMGESICHTder 1000jährigen EicheHOHLER GEISTSCHNARCHNASEschlummerte,doch mit einem weit geöffnetem Auge wachte es Jahr um Jahr. Sein aufgerissener zahnloser Mund verbarg in seiner Tiefe unzählige Geschichten aus vergangenen Zeiten, die nur hört, wer dem Medienrummel entfliehen und barfuß über Wiesen und Felder, durch Bäche und Wälder laufen kann.autorin: © johanna zentgrafAugust 2009

DAS BAUMGESICHTder Burg Posterstein (seit ca 1191)Posterstein / OstThüringenzwischen Altenburg & GeraEr ist doch zu neugierigder kleine Stolpergeist Hoppla Hopp von Postersteinimmer wieder schaut er unter seiner tarnenden Decke hervor, wenn er Schritte und Stimmen hört. Das er dennoch nicht entdeckt wird liegt daran, dass die wenigsten Menschen darauf achten, wo sie ihre Füße hinsetzen. Es gibt ja auch so viel zu sehen, auf der Burg Posterstein, in den Museumsräumen, der Plattform des Turmes und im Verlies. Wer kommt da schon auf die Idee, dass unter den Blanken der imposanten Burg-Treppe im Treppenhaus des Postersteiner Museums ein kleiner StolperGeist wohnen könnte, der dort seinen Schabernack treibt."Hoppla Hopp" kichert er unhörbar, wenn wieder einmal so ein Menschlein den Abstand der großen Treppenstufen falsch einschätzt, aus dem Tritt kommt, und ins Stolpern gerät. Keiner freut sich wie er über solche Slapstick-Einlagen. Manchmal, hilft er darum ein bisschen nach, bäumt sich auf, ruckelt hin, ruckelt her, stellt ein Bein, oder kitzelt an den Fußsohlen. Wie gut, das die Trittfläche so groß ist, schnell kann man wieder Halt finden, wenn der kleine Schlingel einem einen Streich spielt.Zum Glück sind zum Festhalten Kordel an den Wänden angebracht.HOPPLA HOPP - FALL' NICHT STOPDas Jemand fällt, das will er nicht.Das ist dann ja auch wirklich nicht mehr spaßig. Mit Ausnahme, wenn beispielsweise die Braut ihrem Bräutigam in die Arme fällt.Doch wirklich Freude findet der kleine StolperGeist an dem Balanceakt: am Gleichgewicht verlieren und wiederfinden - wie man es in den alten Stummfilmen sehen konnte.Wie Viele träumte StolperGeist als Winzling gerade am Häufigsten von dem, was er selbst nicht haben konnte. So gern wäre er auch einmal treppauf, treppab gesprungen, aber in seinen Bewegungen war und ist StolperGeist eingeschränkt. Seine Treppenstufe kann er nicht verlassen. Das ist sein Los. Kein schweres Los nur ein Spezielles. Nein traurig ist er nicht. Jedwedes hat seine Nachteile, aber was am Wichtigsten ist, natürlich auch seine Vorteile.Wer kann schon so viele Jahre in einer richtigen Burg leben?Wer hat schon so viel Zeit zum träumen und Späße ausdenken?Wer kann einfach immer die Ruhe bewahren, während alle rennen und rennen?Hoppla Hopp selbst weiß, er ist privilegiert durch sein Anderssein. Was er nicht kann und auch nie können wird, das hat er längst akzeptiert - das wandert in den Bereich der Phantasiewelt. Wenn die anderen Geister ihn besuchen, was die meisten sehr gern tun, denn es ist so bequem und friedlich auf dem breiten Treppenabsatz, erzählt StolperGeist von dem was er gehört und gesehen hat und am liebsten lauschen die Gäste seinen ausgedachten Geschichten. Niemand kommt auf die Idee ihn zu bedauern, im Gegenteil.autorin: © johanna zentgrafSeptember 2009

Waldkauz Huuh Huu

Hohler Geist Schnarchnase

Stolpergeist Hoppla Hopp

Borkengeist Old Luetti

DAS BAUMGESICHTvom Lütten See / Feldberger Seenplattein Mecklenburg- VorpommernDER BORKENGEIST OLD LÜTTIlebt schon viele, viele Jahre am Lütten See, an der Feldberger Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern. Sein Borkengesicht ist von den Gezeiten und der Zeit gezeichnet. Tiefe Runzeln durchfurchen seine Stirn. Seine leicht nach unten gebogenen Mundwinkel verraten, dass er inzwischen über die Jahre sehr skeptisch geworden ist. Viel geredet hatte er ja nie, aber er war und ist ein sehr guter Zuhörer.Als junger Lütti, konnte er sehr schwer zwischen Ernst und Joke unterscheiden und hatte keine Ahnung, was Humor bedeutet. Damals hatte er alles was ihm erzählt wurde eins zu eins geglaubt und wiedergegeben. Darum wurde er oft von vermeintlich Schlaueren verspottet. Seither ist er zwar weiser geworden und kennt die Unterschiede sehr wohl, aber seit diesen Verletzungen wählt er seine wenigen Worte, die er von sich gibt, mit Vorsicht und Bedacht.Wenn die Angler am Abend froh und glücklich mit einem guten Fang von ihrer Angeltour zurückkehren und am Steg des Lütten See anlegen und dann voller Begeisterung von ihren erlebten Abenteuern berichteten, spitzt Lütti immer die Ohren um blos nichts zu verpassen und er freut sich mit ihnen. Die Angler allerdings, die auf See den Schutzpatron der Fischer Petri ignorieren, ihm nicht mit dem ersten Schluck aus ihrer Bottle gehuldigt haben oder ein anderes Petri-heil Ritual ausgeführt haben und die dann am Abend ihre Würmer zählen können und das ausgerechnet unter dem Baum in dem Old Lütti wohnt tun, diese Angler kann Old Lütti nicht leiden. Wütend macht ihn, wenn sie dann auch noch über ihr Anglerpech klagen, weil Old Petri solchen Geizkragen natürlich keinen einzigen Fisch an den Angelhaken gehängt hat.Getreu dem Motto: WER NICHT TEILT, DEM WIRD AUCH NICHTS ZU TEILOld Petri ist immerhin einer der besten Freunde von Old Lütti und er schätzt diesen Freund & Anglerpatron sehr.Die Beiden tauschen oft im besten Anglerlatein (Lüttis Muttersprache) die neuesten Witze und Sprüche aus, die ihnen der Wind von den Booten und den geselligen Beisammensein der Menschen zugetragen hat.Besonders, wenn es auf das Lieblings-Thema der Angler & Fischer kommt: die Größe der geangelten Fische, die mit jeder Erzählung immer noch und noch ein Stück wachsen, dann halten sich die beiden Oldis Lütti & Petri die Bäuche vor Lachen. Mit derartigen Possen vertreiben sie sich die Winterabende, in der friedlichsten und stillsten Zeit am Lütten See.Nach altem Anglerlatein haben die Fische auf dem Foto rechts Augen, die sind mindestens so groß, wie ein Babyköpfchen. hihi ;) - Wer übertreibt denn da?In der Angelsaison hat Petri kaum Zeit für seinen Freund Lütti. Aber Old Lütti ist in dieser Zeit selbst sehr beschäftigt. Gern beobachtet er die Angler & Paddler auf ihrer Fahrt vom Lütte See in den Breiten Luzin.Am frühen Morgen schon lauscht er den schönsten Zwitscher-, Zirp-, Summ- und Brumm-, Knister-, Raschel-, Blubber-, Zisch- und Knurr- Lauten und Melodien der Wasser-, Pflanzen-, Tier- und Menschenwelt in seiner Umgebung. Er lädt die Vögel zu einem Insektenfrühstück ein und dann zeigt er den übermütigen Fröschen den Weg zurück zum See.Mit welcher Schnelligkeit und wie kunstvoll die Spinnen am Baum ihre Netze spinnen, das versetzt ihn doch jedesmal wieder in Erstaunen. Nicht immer gefällt ihm allerdings die Stelle, wo sie das tun wollen. Direkt vor bzw. an seinen Augen, in der Nase vielleicht sogar, also nein, oder am Mund. Das geht nun wirklich nicht, bei aller Liebe, da muß er die Webkünstlerinnen vertreiben.Um die Mittagszeit hat er es gern ganz ruhig, denn dann hält er für gewöhnlich ein Schläfchen.Ausgeruht geht er dann seiner Lieblingsbeschäftigung nach, dem Wolkengucken, das schließt natürlich auch das Beobachten des Vogelfluges mit ein und die intensive Wahrnehmung der wechselnden Lichtstimmungen.Wenn einer dieser weitgereisten Vögel in seiner Nähe Rast macht, kann Old Lütti garnicht genug bekommen, von dessen Reiseberichten. Inzwischen hat er sich mit vielen Zugvögeln angefreundet, die ihn jedes Jahr besuchen und ihm mit ihren Erzählungen herrliche Stunden bereiten.Old Lütti, würde sich sehr über einen Kommentar von Euch freuen, vielleicht könnt Ihr ihm auf diesem Weg einen Anglerwitz erzählen, oder von einer schönen Paddeltour, die Euch über den Lütten See führte, oder über eine beondere Begegnung in der Natur berichten. Old Lütti ist schon sehr gespannt auf Eure Kommentare.autorin: © johanna zentgrafSeptember 2009

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